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HSV: Boateng lässt sich nicht in die Karten schauen

> 31.01.2010 - 13:03 - Stephan Kläsener

HSV: Boateng lässt sich nicht in die Karten schauen
©Teamshoot

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Das Motiv des Hamburger SV ist klar: Es soll so schnell wie möglich mit Shootingstar Jerome Boateng verlängert werden. Der aktuelle Vertrag ist zwar noch bis 2012 datiert, allerdings enthält er eine Ausstiegsklausel, durch die der 21-Jährige den Verein für eine verhältnismäßig geringe Ausstiegsklausel von zwölf Millionen Euro verlassen darf. An kaufkräftigen Interessenten mangelt es nicht, vor allem Inter Mailand und Manchester City werden schon seit langem mit Boateng in Verbindung gebracht.

Beim HSV zeigte man sich zuletzt sehr zuversichtlich, Boateng mit einem neuen Vertrag bis 2014 – ohne Ausstiegsklausel - ausstatten zu können. "Ich habe Jerome verdeutlicht, was wir mit ihm vorhaben. In seinem Alter darf es auf ein paar Euro mehr nicht ankommen. Was seine Entwicklung betrifft, ist der HSV ideal für ihn. Hier hat er optimale Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Und ich habe den Eindruck, er sieht es genau so. Ich bin optimistisch und hoffe, dass wir es hinbekommen“, sagte Bruno Labbadia gegenüber der ‚Hamburger Morgenpost’.

Der U 21-Europameister selbst ließ sich im ‚aktuellen Sportstudio’ allerdings kein klares Bekenntnis zum HSV entlocken. „Ich fühle mich in der Mannschaft und der Stadt wohl, wir haben Gespräche aufgenommen. Der HSV ist mein erster Ansprechpartner.“ Der Poker scheint längst nicht beendet, der Defensivspezialist lässt nicht in die Karten schauen. Verständlich, denn auch Boateng weiß: Nach der WM werden ihm weitere (große) Türen offen stehen.



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